Nützlich. Klar und schnell.
Unser Service – erste Hilfe für unsere Kunden

Videos

Erfahren Sie mehr über unsere Produkte

ToxProtect 1402 Ex für den Einsatz im Kanal
ToxProtect 1402 Ex für den Einsatz im Kanal
ToxProtect 1701 für den oberirdischen Einsatz
ToxProtect 1701 für den oberirdischen Einsatz
ToxProtect 1602 für den oberirdischen Einsatz
ToxProtect 1602 für den oberirdischen Einsatz
ball-b WebService
ball-b WebService

FAQs - Häufig gestellte Fragen

ToxProtect

Ist die ToxProtect 1402 / 1602 patentiert?

Ja. Patent DE 10.2014.102034B4, EP 3107383B1

Wie viele ToxProtect benötige ich?

Im Gegensatz zur herkömmlichen Beköderung, wo jeder 2. – 3. Schacht belegt worden ist, reicht nun eine ToxProtect für einen Bereich von 250 – 500 Metern. Das entspricht mindestens 30 Schächten, die mit einer ToxProtect abgedeckt sind.

Welche Wartungsarbeiten sind notwendig?

Die ToxProtect ist nach dem Betriebshandbuch zu warten. Die Wartung der beweglichen Bauteile sollte alle 3 Monate vorgenommen werden. Die Wartung der nicht beweglichen Bauteile sollte alle 6 Monate vorgenommen werden.

Die Energieversorgung der sensorischen Mess- und Funktechnologie erfolgt über einen Batteriepack, der je nach Betriebseinsatzzeiten das System zwischen 6 und 24 Monaten einsatzbereit hält.

Wie kann ich die ToxProtect 1402 installieren?

Es gibt drei Möglichkeiten, entweder ohne Schachteinstieg mit der ToxProtect-VarioFix, oder durch Bohren an der Schachtwand mit der ToxProtect-PermanentFix, oder durch Bohren einer Wandhalteschiene und Ein- bzw. Ausbau ohne Schachteinstieg mit der ToxProtect-MultiFix.

Wie kann eine effiziente Schadnagerbekämpfung mit der ToxProtect erfolgen?

Der durch die ToxProtect erkannte Schadnagerbefall basiert auf einem sensorischen Messsystem. Die erfassten Daten geben Aufschluss über die Stärke des Befalls. Die Schadnager bevorzugen einen geschützten Raum zur Aufnahme von Futter, den die ToxProtect bietet. Nach 4 bis 6 Wochen wird die ToxProtect akzeptiert, danach wird die ToxProtect regelmäßig von den Schadnagern frequentiert.

Wie kommuniziert die ToxProtect mit dem WebService/wie erhalte ich die gesammelten Daten?

Beim Einsatz der ToxProtect stehen drei Funktechnologien zur Auswahl, mit denen die Daten übermittelt werden können.

Bei der ULE Technik fährst Du mit dem Reader 1504 zum Einbauort und liest die Daten aus. Diese Daten werden dann vom Reader in den WebService gesendet.

Bei der NB-IoT und der LoRaWAN Technik sendet die ToxProtect alle 8 Stunden Deine Daten direkt in den WebService.

Was wird durch die ToxProtect erfasst?

a) Protokollierung von Schadnagerzugängen mit Datum und Uhrzeit
b) Standortdaten der ToxProtect mit Schachtnummer
c) Art des Ködergifts und eingesetzten Mengen
d) Standorthistorie für jeden Einsatzort

Welche Vorteile bietet die ToxProtect 1402?
  • Umweltschutz
    Die ToxProtect schützt die Umwelt vor dem Eintrag von Ködergiften durch das patentierte Verschlusssystem.
    Durch die ToxProtect wird ca. 90% weniger Gift eingesetzt.
  • Arbeitsschutz/Arbeitszeitersparnis
    Kein Öffnen von Schachtanlagen zur Kontrolle von Ködergiften und weniger Einstiege in die Schachtanlagen.

    Durch die Anwendung der ToxProtect wird der Eintrag von Ködergiften in die Infrastruktursysteme ausgeschlossen. Dadurch ist ein Kontakt von Dritten mit den Ködergiften nicht möglich.

  • Betriebskosteneinsparung
    Die ToxProtect ermöglicht den Anwendern die Kontrolle von Ködergiften mit einer elektronischen Datenauslesung. Dadurch wird der vorgeschriebene 14-tägige Kontroll-Rhythmus auf ca. 1 Minute ohne Schachtöffnung reduziert.
    Eine ToxProtect deckt einen Bereich von 250 – 500 Metern. Das sind mind. 30 Schächte, die mit einer ToxProtect abgedeckt sind. Dadurch sparst Du die Straßensicherung, Öffnung der Schächte und Anfahrt von mind. 15 Schächten. Ausgegangen von 7 Min pro Schacht ohne Anfahrt vor Ort, sind das Einsparungen von 105 Min Arbeitszeit pro Mitarbeiter.
  • Rechtssicherheit
    Die ToxProtect erstellt elektronische Protokolle, die für den Nachweis der eingesetzten Ködergifte nötig sind.
  • Effiziente Rattenbekämpfung
  • Örtlich flexible Einsatzorte
Welche Vorteile bietet die ToxProtect 1602?
  • Einsatz in Gewässernähe
  • einfacher Köderwechsel
  • Montage mittels Halteschienen
  • separate Schienen ermöglichen einfaches Umsetzen (Standortwechsel)
  • rückstaugesichert durch patentiertes Verschlusssystem
  • sicheres Schließsystem
Welche Vorteile bietet die ToxProtect 1701?
  • Bekämpfung mit Köder und elektronischer Erfassung
  • im Innen- und Außenbereich einsetzbar
  • sicheres Schließsystem
  • auch für Ex-Schutz Zone 1
  • Wandadapter = QuickFix für schnelle Montage und Demontage der ToxProtect 1701

PermanentFix

Muss ich beim Einsatz der ToxProtect PermanentFix, für einen Köderwechsel in den Schacht einsteigen?

Nein, Du kannst bei jeder unserer Befestigungsarten, den Köder ohne Schachteinstieg wechseln.

Muss ich die PermanentFix bei Demontage der ToxProtect auch entfernen?

Du kannst die PermanentFix im Einbauort der ToxProtect montiert lassen, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder eine ToxProtect zu installieren.

Kann ich die PermanentFix überall einsetzen?

Du kannst die PermanentFix überall anbringen, wo die Struktur des Schachtwerks dies zulässt (Bohrungen).

Kann ich die PermanentFix einzeln bestellen?

Du kannst die PermanentFix einzeln von uns beziehen, um z.B. die Einbauorte für die ToxProtect 1402 / 1602 zu wechseln.

MultiFix

Muss ich beim Einsatz der ToxProtect MultiFix, für einen Köderwechsel in den Schacht einsteigen?

Nein, Du kannst bei jeder unserer Befestigungsarten, den Köder ohne Schachteinstieg wechseln.

Muss ich die MultiFix bei Demontage der ToxProtect auch entfernen?

Du kannst die MultiFix im Einbauort der ToxProtect montiert lassen, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder eine ToxProtect zu installieren.

Kann ich die MultiFix überall einsetzen?

Du kannst die MultiFix überall anbringen, wo die Struktur des Schachtwerks dies zulässt (Bohrungen).

Kann ich die MultiFix einzeln bestellen?

Du kannst die MultiFix einzeln von uns beziehen, um z.B. die Einbauorte für die ToxProtect 1402 zu wechseln.

VarioFix

Muss ich die VarioFix bei Demontage der ToxProtect auch entfernen?

Die VarioFix ist mit der ToxProtect verbunden, sodass Du die ToxProtect mitsamt der VarioFix aus dem Schacht entfernst.

Kann ich die VarioFix überall einsetzen?

Die VarioFix ist für Normschächte konstruiert und kann auch nur in solchen eingesetzt werden. Du kannst die VarioFix in Schächte mit einem Durchmesser von 800 mm, 1000 mm, 1200 mm und 1500 mm einbringen.

Kann ich die VarioFix einzeln bestellen?

Ja, Du kannst die VarioFix einzeln von uns zu beziehen um eine ToxProtect mit PermanentFix umzubauen.

WebService

Wer kann meine Daten im WebService einsehen?

Die einzigen Personen, die Deine Daten sehen, sind zum einen Du selbst. Zum anderen können wir Deine Daten einsehen, um Dich effektiv bei Deinen Maßnahmen zu unterstützen und adäquaten Service zu liefern. Die gesammelten Daten im WebService werden zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergegeben.

Kann ich den WebService testen?

Unter dem Link: https://demo.ball-b.de/ kannst Du Dir eine Demoversion unseres WebService ansehen. Dabei siehst Du originale Daten von eingesetzten ToxProtect. Logge Dich dafür einfach mit dem Benutzernamen: Demo@ball-b.de und dem Passwort: Demo ein und verschaffe Dir einen Überblick.

Können die Daten auch in ein GIS-System integriert werden?

Ja, die Daten können in alle gängigen GIS-Systeme integriert werden.

Welche Daten werden im WebService erfasst?

a) Information je Einsatzort:

  • Schadnagerbefall oder Anzahl der Rattenbesuche, angebrachter Köder, verbaute Funktechnologie, die Einbausituation (Schacht, Flussaue, Park) und die Befestigungsart (z.B. Schachtanlage, Standort Flussauen, Unterführungsanlagen, o.Ä.);
  • Schadnagerbefall und Entwicklung der Population;
  • Köderannahme und Wirkung des Giftköders;

b) Management von Ködergiften wie z. Bsp.:

  • welche Mengen an Ködergiften wurden wo eingesetzt?
  • wann wurden Ködergifte eingesetzt?
  • welche Restmengen wurden entnommen (zur Nachweisführung für die Sondermüllentsorgung)?
  • wo sind ToxProtect eingebaut?
  • Überprüfung von möglichen Befallsorten (unter- und oberirdisch) mit Lockköder.

c) Statistik der Tätigkeiten für den gesetzlichen Nachweis.

Kann ich die Daten weiterverarbeiten?

Jede Information, die Dir im WebService zur Verfügung gestellt wird, kannst Du als CSV- Datei extrahieren und zur weiteren Bearbeitung nutzen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Du benötigst lediglich ein Endgerät mit Internetzugang, dabei ist es egal, ob es ein Handy, Tablet, Laptop oder der PC im Büro ist.

NB-IoT Technik

Kann eine NB-IoT ToxProtect auch mit dem Reader ausgelesen werden?

Nein, die NB-IoT ToxProtect kommuniziert ausschließlich direkt mit der Cloud.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Es kommen keine Kosten durch die Datenübertragung auf Dich zu. Jede ToxProtect mit NB-IoT beinhaltet eine eingebaute Datenkarte mit einer 10-Jahres Flat.

Kann ich meine ToxProtect NB-IoT auf ULE bzw. LoRaWAN umrüsten?

Du kannst Deine ToxProtect NB-IoT durch den Tausch der BatteryBox auf NB-IoT bzw. LoRaWAN umrüsten.

Welche Voraussetzungen muss mein System für NB-IoT erfüllen?

Du benötigst lediglich einen Internetzugang mit Webbrowser. Es werden keine Daten auf Deinem PC oder Laptop installiert.

Kann ich NB-IoT überall nutzen?

Folgende Vorgehensweise wird empfohlen:

a) Standortanalyse:
https://t-map.telekom.de/tmap/resources/apps/nbiot/index.html?lang=de
die Standortanalyse zeigt Dir auf, ob NB-IoT dort möglich ist. Zu beachten ist, dass diese Karte nur die grundsätzliche Verfügbarkeit von NB-IoT darstellt. Bei unterirdischen Einbauorten ist eine ausreichende Abdeckung auch in vermeintlich versorgten Gebieten nicht gegeben. Diese Karte kann also nur einen ersten Hinweis geben.

b) Wenn die Nutzung an Deinem Standort grundsätzlich möglich ist, empfehlen wir eine NB-Testbox einzusetzen, um die Konnektivität außerhalb und aus den Schächten heraus zu prüfen. Mit der NB-Testbox kann ermittelt werden, ob der Einsatz einer ToxProtect mit NB-IoT sinnvoll ist.
Wir empfehlen beim Einsatz der NB-IoT Technik im Kanal die Schmutzfänger zu entnehmen, da diese besonders im verschmutzten Zustand, z.B. mit nassem Blattwerk, ein Hindernis für die Funkübertragung darstellen können.

Welche Vorteile bietet mir NB-IoT?
  • der Provider (z.B. Deutsche Telekom) sichert die größtmögliche Netzabdeckung
  • die Datenerfassung (Anzahl der Rattenbesuche) erfolgt direkt in den WebService
  • Lange Batteriedauer durch gleichmäßige Datenübertragung in den WebService
  • inkl. 10 Jahre Flat, dadurch keine weiteren Kosten für die Datenübertragung
  • Planung der Rattenbekämpfung einfach vom Büro aus
  • NB-IoT ist kombinierbar mit ULE und LoRaWAN
Warum nutzen wir NB-IoT zur Datenübertragung?

Gegenüber GSM, UMTS oder LTE bietet sich der Vorteil, dass das NB-IoT dank der guten Gebäudedurchdringung auch dort nutzbar ist, wo die Reichweite und Qualität der 2G-, 3G- oder 4G-Mobilfunksignale zu niedrig ist. NB-IoT ist für Anwendungen konzipiert, bei denen herkömmliche Netzwerktechnologien wie WLAN, DSL, Bluetooth oder Mobilfunk nicht verfügbar, nicht praktikabel oder wirtschaftlich unrentabel sind.

LoRaWAN Technik

Kann eine LoRaWAN ToxProtect auch mit dem Reader ausgelesen werden?

Nein, die LoRaWAN ToxProtect kommuniziert ausschließlich direkt mit der Cloud.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Es kommen keine Kosten durch die Datenübertragung auf Dich zu.

Kann ich meine ToxProtect LoRaWAN auf ULE bzw. NB-IoT umrüsten?

Du kannst Deine ToxProtect LoRaWAN durch den Tausch der BatteryBox auf NB-IoT bzw. ULE umrüsten.

Welche Voraussetzungen muss mein System für LoRaWAN erfüllen?

Du benötigst ein bestehendes LoRaWAN Netz, entweder ein Eigenes bzw. von eim Provider bereit gestelltes Netz. Es werden keine Daten auf Deinem PC oder Laptop installiert.

Kann ich LoRaWAN überall nutzen?

Folgende Vorgehensweise wird empfohlen:

Wenn die Nutzung eines LoRaWAN Netztes an Deinem Standort möglich ist, empfehlen wir eine LoRa-Testbox einzusetzen, um die Konnektivität außerhalb und aus den Schächten heraus zu prüfen. Mit der LoRa-Testbox kann ermittelt werden, ob der Einsatz einer ToxProtect mit LoRa sinnvoll ist.
Wir empfehlen beim Einsatz der LoRaWAN Technik im Kanal die Schmutzfänger zu entnehmen, da diese besonders im verschmutzten Zustand, z.B. mit nassem Blattwerk, ein Hindernis für die Funkübertragung darstellen können.

Welche Vorteile bietet mir LoRaWAN?
  • die Datenerfassung (Anzahl der Rattenbesuche) erfolgt direkt in den WebService
  • lange Batteriedauer durch gleichmäßige Datenübertragung in den WebService
  • Planung der Rattenbekämpfung einfach vom Büro aus
  • LoRaWAN ist kombinierbar mit NB-IoT und ULE
  • Ausbau eigener Kunden-Gateways
Warum nutzen wir LoRaWAN zur Datenübertragung?

Bei LongRangeWideAreaNetwork (LoRaWAN) handelt es sich um einen Funkstandard, der durch eigene bzw. bereits bestehende Gateways des Kunden die Daten an den WebService sendet.

ULE Technik

Kann ich meine ToxProtect ULE auf NB-IoT bzw. LoRaWAN umrüsten?

Du kannst Deine ToxProtect ULE durch den Tausch der BatteryBox auf NB-IoT bzw. LoRaWAN umrüsten.

Wie werden die Daten in den WebService übertragen?

Der Reader stellt am Einbauort eine Verbindung mit der BatteryBox her. Diese sendet dann Deine gesammelten Erfassungsdaten (Besuche, eingebauter Köder, Einbauort, Batteriezustand usw.) an den Reader. Bei einer aktiven Internetverbindung entweder mit mobilen Daten oder W-LAN, überträgt der Reader diese Daten dann in den WebService. Über Deinen Computer kannst Du dann auf den WebService zugreifen.

Welche Voraussetzungen muss mein System ULE erfüllen?

Um ULE einsetzen zu können, benötigst Du einen Reader mit einer Internetverbindung, um die Daten in den WebService hochladen zu können.

Kann ich ULE überall nutzen?

ULE ist überall einsetzbar, allerdings können Faktoren wie z.B. Strom- und Wasserleitungen, aber auch bauliche Einrichtungen, die Funkübertragung beeinträchtigen. Wir empfehlen bei dem Einsatz der ULE Technik im Schacht die Schmutzfänger zu entnehmen, da diese besonders im verschmutzten Zustand, z.B. mit nassem Blattwerk, ein Hindernis für die Funkübertragung darstellen können.

Welche Vorteile bietet mir ULE?
  • unabhängig von Mobilfunknetzen
  • verschlüsselter Datenaustausch
  • auslesen von Daten ohne Schachteinstieg
  • niedriger Energieverbrauch bei regelmäßigem Auslesen der ToxProtect
  • hohe Funkdurchdringung aus Schächten
  • ULE Technik ist kombinierbar mit NB-IoT und LoRaWAN
Warum nutzen wir ULE für die Datenübertragung?

Mit Hilfe der ULE Technik, ist man nicht auf Funknetze angewiesen, dennoch ist eine Datenübertragung, auch aus einem Schacht heraus, möglich. Der Strombedarf der ULE Technik liegt trotz voller Sendeleistung bei 250mW im Mikroampere-Bereich und eignet sich daher besonders für batteriebetriebene Produkte.

Batterien

Sind handelsübliche Batterien verwendbar?

Handelsübliche Batterien können nicht verwendet werden, da die verwendeten Batterien den EX-Schutzvorschriften entsprechen müssen.

Wie lange hält der Batteriepack?

Die Laufzeit beträgt ca. zwischen 6 bis 24 Monaten. Die Laufzeit ist abhängig von der Netz Konnektivität am Einbauort.

EX-Schutz

Für welche EX-Schutzzone ist die ToxProtect zertifiziert?

Ex-Schutz Zone 1, II 2G Ex ib IIB T4 Gb

Sind die elektronischen Bauteile EX-geschützt?

In abwassertechnischen Anlagen gilt grundsätzlich EX-Schutz Zone 1. Um diese mit unseren elektronischen Bauteilen zu gewähren, wurde diese nach der ATEX-Produktrichtlinie 2014/34/EU durch ein unabhängiges und internationales Zertifizierungsinstitut EX-Schutz geprüft.

Reader

Benötige ich eine SIM-Karte?

Nein, eine SIM Karte ist zur Verwendung unseres Systems nicht unbedingt erforderlich. Hier kannst Du auch auf das WLAN Netz im Büro zur Übertragung von ULE Daten zurückgreifen. Allerdings empfehlen wir den Einsatz einer 500 MB SIM Karte. Dann kannst Du Dich überall in die ball b App einloggen, beim Einbau werden direkt vor Ort die GPS Daten gespeichert und müssen nicht im WebService nachgetragen werden. Deine gesammelten Daten kannst Du immer und überall hochladen.

Was passiert, wenn mein alter Reader kaputt geht? Sind dann alle Daten verloren?

Dann kannst Du einen neuen Reader mit Hilfe der Backupdaten Deines alten Readers einrichten. Du verlierst also keine Daten.

Kann ich ULE auch mit meinem Handy auslesen?

Dein Handy kann keinen ULE Funk empfangen. In unserem Reader ist ein spezielles Funkmodul verbaut, um die Konnektivität auch in bzw. aus einem Schacht zu gewährleisten. Dies wäre mit der Leistung eines Handys nicht möglich.

Wie viele Reader 1504 benötige ich?

Du kannst mit dem Reader 1504 bis zu 1000 e Boxen registrieren und verwalten. Wenn Du mehre Teams für die Arbeit mit der ToxProtect einsetzt , ist es natürlich auch möglich, Reader als Zweitgeräte in Betrieb zu nehmen. Mit diesen Zweitgeräten kannst Du keine neuen eBoxen registrieren, jedoch alle sonstigen Tätigkeiten mit den eBoxen ausführen.

Ist der Reader für alle Technologien kompatibel?

Der Reader ist für die ULE, NB-IoT und LoRaWAN Technik einsetzbar.

Gesetzliche Grundlagen

Wie werden die gesetzlichen Vorschriften dokumentiert?

Alle Daten wie Datum der Kontrolle, Ködermanagement, Standort u.v.m. werden mit dem Reader erfasst und können im Web Service eingesehen werden.

Woraus resultiert Rechtssicherheit für die Anwender?

Der Einsatz von Ködergiften (z. Bsp. Bioziden) basiert darauf, dass der Anwender die jeweiligen gesetzlichen Vorschriften einzuhalten hat, Bsp.

a) EU Verordnung 528/2012
Wird ein Biozidprodukt verwendet, das einen gemäß diesem Absatz genehmigten Wirkstoff enthält, so sind geeignete Risiko minderungsmaßnahmen zu treffen, um sicherzustellen, dass die Wirkstoffexposition von Menschen, Tieren und der Umwelt auf ein Mindestmaß beschränkt wird. Die Verwendung von Biozidprodukten mit dem betreffenden Wirkstoff ist auf Mitgliedstaaten beschränkt, in denen mindestens eine der Bedingungen dieses Absatzes erfüllt ist.

Auf Grund der Biozid Verordnung EU_Nr._528_2012 wurden die RMM (Risikominderungsmaßnahmen) und SPC’s (Zusammenfassung der Produkteigenschaften) neu bewertet und angepasst. Die wichtigsten Punkte dabei sind:

  • Die Köder müssen so angewendet werden, dass sie nicht mit Wasser in Kontakt kommen und nicht weggespült werden.
  • Die Köderstellen in der Kanalisation müssen erstmalig nach 14 Tagen und anschließend alle 2 bis 3 Wochen kontrolliert werden.
  • Nach Abschluss der Beköderung müssen alle Köder entfernt und entsprechend den lokalen Anforderungen entsorgt werden

b) Wasserhaushaltsgesetz WHG vom 31.07.2009:
Wassergefährdende Stoffe im Sinne dieses Abschnitts sind feste, flüssige und gasförmige Stoffe, die geeignet sind, dauernd oder in einem nicht nur unerheblichen Ausmaß nachteilige Veränderungen der Wasserbeschaffenheit herbeizuführen.

Technische Regeln, die den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen.

Anlage 1 (zu § 3 Nummer 11) Kriterien zur Bestimmung des Standes der Technik:

Bei der Bestimmung des Standes der Technik sind unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Nutzen möglicher Maßnahmen sowie des Grundsatzes der Vorsorge und der Vorbeugung, jeweils bezogen auf Anlagen einer bestimmten Art, insbesondere folgende Kriterien zu berücksichtigen:

  • Fortschritte in der Technologie und in den wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Notwendigkeit, die Gesamtwirkung der Emissionen und die Gefahren für den Menschen und die Umwelt so weit wie möglich zu vermeiden oder zu verringern
  • Notwendigkeit, Unfällen vorzubeugen und deren Folgen für den Menschen und die Umwelt zu verringern

c) Bei der Rattenbekämpfung sind allerdings noch mehr Gesetze zu beachten:

  • Infektionsschutzgesetz:
    §17 Abs.2 Kommune ist zur effektiven Rattenbekämpfung verpflichtet, beinhaltet die Dokumentationspflicht
  • Tierschutzgesetz:
    Tiere dürfen keinem unnötigen Stress und Schmerz bei der Tötung ausgesetzt werden
  • Chemiekaliengesetz: